Arbeitskreis “Organisation und Bewertung”

Ansatz des Arbeitskreises:

Praktiken des Bewertens sind allgegenwärtig. Dabei sind Organisationen oftmals in das Bewertungsgeschehen einbezogen: Sie geben den sozialen Rahmen ab, in dem Bewertungen vollzogen werden. Sie produzieren und kommunizieren Bewertungen und werden oft auch selbst bewertet. Trotz dieser vielfältigen empirischen Zusammenhänge findet weder in der Soziologie der Bewertung bzw. den Valuation Studies noch in der Organisationssoziologie eine systematische Auseinandersetzung mit den Schnittstellen zwischen Organisation und Bewertung statt. Ziel des Arbeitskreises ist es, zu einer stärkeren Integration von Bewertungsforschung und der Organisationssoziologie beizutragen. Dazu fokussiert der Arbeitskreis drei analytische Schnittstellen:

1) Bewertungen von Organisationen: Hier werden Bewertungen als Umweltfaktoren von Organisationen konzeptualisiert und Organisation als Objekt von gesellschaftlichen Bewertungsprozessen untersucht.

2) Bewertung durch Organisationen: Das Interesse liegt hier auf Bewertungen, die durch Organisationen produziert werden und der Frage, wie diese die Gesellschaft mitformen.

3) Bewertung in Organisationen: Diese letzte Schnittschnelle interessiert sich für Bewertungssituationen innerhalb von Organisationen und befasst sich mit der Beeinflussung von Bewertungssituationen durch organisationale Regeln und Verfahren.

Weitere Infos:

Arbeitskreis “Organisation und Bewertung” auf Researchgate

Mission Statement

Ansprechpartner:

Nadine Arnold (Luzern)

Simon Dombrowski (Hamburg)

Frank Meier (Hamburg)

Thorsten Peetz (Bremen)

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