2012 Mai, Hagen: Auf dem Papier und zwischen den Zeilen – Formalität und Informalität in Organisationen

Auf dem Papier und zwischen den Zeilen – Formalität und Informalität in Organisationen
Veranstaltung der Sektion Organisationssoziologie in der DGS, 04.-05. Mai 2012 in Hagen

Den Call for Papers zur Veranstaltung finden Sie hier (PDF).
Informationen zu den Referentinnen und Referenten (PDF).
Flyer und Programm der Tagung (PDF).
Das Plakat zur Tagung (PDF).
Pressemitteilung zur Tagung (PDF).

Die Tagung “Auf dem Papier und zwischen den Zeilen – Formalität und Informalität in Organisationen” wird anlässlich des zehnjähigen Bestehens der AG Organisationssoziologie und der im Oktober 2011 erfolgten Gründung der Sektion Organisationssoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie von Prof. Dr. Sylvia Marlene Wilz und Dr. Victoria von Groddeck organisiert und ausgerichtet.

Freitag, 04.05.2012

13:30 – 13:45

Sylvia Wilz Begrüßung

Formalität von, in und zwischen Organisationen

13:45 – 14:30 Veronika Tacke Im Zwielicht der Organisation. Von der Informalität zur Netzwerkbildung
14:30 – 15:15 Stefan Kühl

Die drei Seiten der Organisation: jenseits der Formalitäts-/Informalitätsunterscheidung

15:15 – 15:45 Pause
15:45 – 17:15 Parallele Panels

Panel 1: Formalität und Informalität in Organisationen: Von der Formalität zur Informalität – und zurück

15:45 – 16:30 Fritz Böhle Von der formellen Organisation zum informellen Organisieren. Zum Wandel von Organisationen aus einer arbeitssoziologischen Perspektive
16:30 – 17:15 Fabian Brückner, Stephan Wolff Die Listen der Organisation – und der Blick zwischen die Zeilen

Panel 2: Formalität und Informalität zwischen Organisationen: Organisationen, Professionen und Netzwerke

15:45 – 16:30 Uli Meyer, Arnold Windeler Informelle Grundlagen interorganisationaler Kooperation. Die transnationale Koordination von Forschung in der Halbleiterindustrie
16:30 – 17:15 Birgit Apitzsch Gierige Projekte? Die Integrationskraft des Informellen in flexiblen Organisationszusammenhängen
17:15 – 17.30 Pause

Regeln, Macht und Mikropolitik

17:30 – 18:15 Günther Ortmann Über die Vagheit formaler und informaler Regeln
18:15 – 19:15 Erhard Friedberg Selznick’s „operative system“: Vom Zusammenspiel des Formalen und Informalen in Organisationen
19:15 Apéritif
19:45 Abendessen

Samstag, 05.05.2012

Mikropolitik, Identität und Kultur

09:30 – 10:15 Uwe Schimank „Micro resistance“. Identitätsbehauptung von Professoren in reformbewegten Universitäten
10:15 – 11:00 Sonja Sackmann Das Zusammenspiel des Informellen und Formellen aus organisationskultureller Perspektive
11:00 – 11:30 Pause
11:30 – 13:30 Parallele Panels

Panel 1: Empirische Beispiele: von der Vorder- und der Hinterbühne

11:30 – 12:10 Christine Schwarz, Henry Johns Die geheimen Spielregeln der Organisation. Beispiele aus der arbeitswissenschaftlichen Weiterbildung
12:10 – 12:50 Katharina Mayr, Jasmin Siri Politische Beratung. Ein Spiel mit Formalität und Informalität
12:50 – 13:30 Jens Bergmann „Harter Impact, große Kosten“, aber „abgehoben vom wirklichen Geschäft“. Zum paradoxen Umgang mit Informalität im Compliance-Management

Panel 2: Empirische Beispiele: Organisationswandel und Organisationskultur

11:30 – 12:10 Maja Apelt Militärische Organisationskultur zwischen Formalität und Informalität
12:10 – 12:50 Guido Becke Die Entdeckung des Informellen im Organisationswandel – zum Potenzial dialogorientierter Forschungsmethoden
12:50 – 13:30 Ulrike Froschauer, Manfred Lueger Informalität als Basso continuo in Organisationen. Eine empirische Untersuchung der Relation zwischen Formalität und Informalität in Familienunternehmen
13:30 – 13:45 Pause
13:45 – 14:15 Victoria von Groddeck, Stefan Kühl, Günther Ortmann, Gabriele Wagner, Sylvia Wilz Podium zum Abschluss

Förderung

Die Tagung wird unterstützt von der FernUniversität in Hagen, dem Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und Springer VS.


Eine Tagung der Tagung der Sektion Organisationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Fernuniversität Hagen

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