Organization outside Formal Organizations: Settings, Practices, and Processes – Sub-Theme auf dem EGOS-Kolloquium

Call for Papers zum 37. EGOS-Kolloquium in Amsterdam vom 8.-10. Juli 2021

Klassisch hat die Organisationsforschung sich nur mit formalen Organisationen beschäftigt. Dabei ist das Strukturprinzip “Organisation” auch in vielfältigen Kontexten jenseits der Grenzen formaler Organisationen zu finden. Diese Formen der “partial organization” (Ahrne/Brunsson 2011, 2019) oder der “organizationality” (Dobusch/Schöneborn 2015) finden sich zum Beispiel in Märkten, Netzwerken oder sozialen Bewegungen. An diesen Beispielen zeigt sich, wie “Organisation” als soziales Ordnungsprinzip weit über die Grenzen formaler Organisationen hinaus die moderne Gesellschaft prägt. Diese “organization outside formal organizations” verdeutlicht somit, dass die Organisationsforschung in weit höherem Maße zum Verständnis der Dynamiken und Prozesse heutiger Formen der Vergesellschaftung beitragen kann, als dies bisher geschieht.

Dieser Workshop im Rahmen des EGOS-Kolloquiums 2021 soll Potenziale und Möglichkeiten ergründen, wie sich das Konzept der “organization beyond organizations” weiterentwickeln und zur theoretischen und empirischen Erforschung von Organisationsdynamiken außerhalb formaler Organisationen nutzbar machen lässt. Darum wird bis zum 12. Januar 2021 um die Einreichung von Kurzbeiträgen (max. 3000 Wörter) gebeten, die sich mit Phänomenen der Organisation außerhalb von Organisationen befassen und das Konzept der “organizationality” in theoretischer und empirischer Absicht weiter entfalten. Weiterführende Informationen finden Sie im vollständigen Call.

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