Zeitschrift Arbeit: Arbeiten in der Corona-Krise

Die Folgen der Corona-Pandemie verändern die soziale Ordnung von Produktion und Reproduktion. Die Auswirkungen der Krise erstrecken sich auf die Arbeitsmarktdynamik, die innerbetriebliche Strukturierung von Erwerbsarbeit, die Anforderungen an vielen Arbeitsplätzen sowie die Verteilung und Anerkennung von bezahlter und unbezahlter Carearbeit. Hierbei zeichnen sich strukturelle Veränderungen in der gesellschaftlichen Organisation produktiver und reproduktiver Arbeit ab. Der interdisziplinäre Zuschnitt der Arbeitsforschung eröffnet eine Perspektive, um die Restrukturierung von Arbeit in der Corona-Krise unter Aspekten sozialer Ungleichheit umfassend zu analysieren und diskutieren. Vor diesem Hintergrund sind Beitragende aus den Feldern Arbeits- und Industriesoziologie, Geschlechterforschung, Arbeitspsychologie, Politikwissenschaft, aber auch Betriebswirtschaftslehre sowie der Arbeits- und Ingenieurwissenschaft dazu eingeladen, Textvorschläge zu den folgenden (oder angrenzenden) Themenpunkten aus theoretischer, empirischer, national, transnational oder international vergleichend gerahmter Forschungsperspektive bis zum 31. Januar 2021 einzusenden. Weitere Informationen finden Sie im vollständigen Call.

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