Sektionsveranstaltung ‘Die Organisation der Krise, Die Corona-Pandemie als Herausforderung für die Organisationssoziologie’

Dass Organisationen in der Corona-Pandemie eine zentrale Rolle spielen, liegt empirisch auf der Hand. In der aktuellen Krise nehmen Kliniken, Gesundheitsämter, Schulen, Supermärkte und weitere Organisationen auch offiziell systemrelevante Schlüsselrollen zum Umgang mit und zur Bewältigung der Krise ein. Zugleich sind die Leistungen anderer Organisationen stark eingeschränkt, was soziale Probleme etwa der Vereinzelung oder bei Hilfsbedürftigen wie Flüchtlingen, psychisch Erkrankten oder Obdachlosen massiv verstärkt. Die kaum zu überschätzende Bedeutung von Organisationen für die moderne Gesellschaft scheint in Krisen wie der Pandemie, aber auch angesichts weiterer Herausforderungen der heutigen Gesellschaft  – Finanz- und Wirtschaftskrisen, Migrationskrisen, Klimakrise – noch einmal deutlich zuzunehmen.

Im Rahmen des gemeinsamen Soziologiekongresses der Deutschen und Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (Link(23.-25. August 2021) mit dem Titel ‘Post-Corona-Gesellschaft? Pandemie, Krise und ihre Folgen’ veranstaltet die DGS-Sektion Organisationsoziologie gemeinsam mit Mitgliedern der ÖGS eine Session zum Thema ‘Die Organisation der Krise. Die Corona-Pandemie als Herausforderung für die Organisationssoziologie’. Dazu wird zur Einreichung von Abstracts (1-2 Seiten) bis zum 31. März 2021 aufgerufen, die sich mit der Rolle von Organisationen in Krisensituationen wie der Corona-Pandemie befassen. Weitere Informationen finden Sie im vollständigen Call.

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