Architektur – Technik – Organisation: Workshop der AG Architektursoziologie

Die Architektursoziologie hat in den letzten Jahren in der Soziologie und darüber hinaus
erheblich an Bedeutung gewonnen und konnte einige relevante Erkenntnisse hervorbringen. Da sie Ihren Schwerpunkt auf Fragen der Relation von Architektur und Gesellschaft legt und sich, neben dem Gebauten an sich, auch tiefergehend damit beschäftigt, wie die sozialen Beziehungen im Bausektor beschaffen sind und wodurch die Profession des Architekten gekennzeichnet ist, ist es an der Zeit, eine der einflussreichsten Entwicklungen unserer Zeit, in die Überlegungen der Architektursoziologie mit einzubeziehen: Neue soziotechnische Innovationen beeinflussen die Gesellschaft und die sozialen Beziehungen in einer so bisher ungekannten Schnelligkeit und in einem tiefgreifenden Ausmaß. Daher stellt sich die Frage, welche soziotechnischen Innovationen es gibt, die die Architektur beeinflussen, wie diese Veränderungen ablaufen und welche Konsequenzen sie für die Architekten selbst, für die beteiligten Organisationen und letztlich für die Gesellschaft haben. Daher sollen in diesem Workshop einerseits aktuelle technische Innovationen (Thema I Architektur & Technik) und deren Einfluss auf die Architektur(-soziologie) und andererseits die sozialen Innovationen in den Organisationen (Thema II Architektur & Organisation) betrachtet werden.

Im Rahmen des Workshops sollen daher Fragen diskutiert werden wie: Wie verändern die
neuen soziotechnischen Innovationen die Architektur? Welche Auswirkungen haben die
Techniken auf das Berufsbild des Architekten? Wie sieht die Architektur der Zukunft aus?
Welche neuen Anforderungen und Herausforderungen bringen die neuen Technologien mit sich? Was sagen diese Veränderungen über die Gegenwartsgesellschaft aus? Wie verändert sich die Zusammenarbeit durch technische Innovationen? Was für soziale Innovationen braucht es in den Organisationen? Welche technischen Prozesse und Tools müssen in der Branche integriert werden, um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden?

Beitragsvorschläge (max. 3000 Wörter) können bis zum 15. Januar 2023 eingereicht werden. Weitere Informationen finden sich im vollständigen Call for Papers.

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